Gesundheitsversorgung & Desinformation
Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt was möglich ist: Falschinformationen über Behandlungen, Impfungen und Institutionen haben Leben gekostet und das Vertrauen in Gesundheitssysteme nachhaltig beschädigt. Das war kein Ausnahmezustand - es war ein Vorgeschmack. Gezielte Desinformationskampagnen gegen einzelne Krankenhäuser, koordinierte Narrative die Fachpersonal diskreditieren, Fehlinformationen die Notaufnahmen überlasten: Diese Muster sind dokumentiert und werden gezielt eingesetzt. Gleichzeitig sind Gesundheitseinrichtungen strukturell schlecht vorbereitet - weil Informationsmanipulation bisher kein Bestandteil des Risikomanagements war.
In diesem Ganztagsworkshop übersetzen wir Desinformation von einem abstrakten Kommunikationsthema in ein konkretes Organisationsrisiko: Wo entstehen Angriffe? Welche Teams sind betroffen? Welche Abläufe fehlen? Und welche ersten Schutzmechanismen lassen sich sofort aufbauen? Anhand konkreter Fälle aus relevanten Kontexten analysieren wir, welche Geschäftsbereiche wie angreifbar sind und entwickeln anhand von etablierten Frameworks wie DISARM und RESIST 2 erste interne Resilienzkonzepte.
Besonders relevant für: Kommunikation & PR, Patientenmanagement, Risk Management und Geschäftsführung.
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