Humanitäre Hilfsorganisationen & Desinformation
Die Arbeit von humanitären Hilfsorganisationen lebt von Vertrauen, weshalb sie besonders angreifbar durch Informationsmanipulation sind.
Von direkten und indirekten Reputationsangriffen über Verunglimpfungen als „profithungrig“ oder „Asylindustrie“ bis hin zu Erzählungen über Porsche fahrende Direktor:innen oder Behauptungen, ihre Organisationen würden zur „Verunsittlichung der Gesellschaft“ beitragen: Das sind keine Einzelfälle, sondern koordinierte Muster mit einem klaren Ziel. Institutionelles Vertrauen soll untergraben und Organisationen nachhaltig geschädigt werden.
In diesem Ganztagsworkshop übersetzen wir Desinformation von einem abstrakten Kommunikationsthema in ein konkretes Organisationsrisiko: Wo entstehen Angriffe? Welche Teams sind betroffen? Welche Abläufe fehlen? Und welche ersten Schutzmechanismen lassen sich sofort aufbauen? Anhand konkreter Fälle aus relevanten Kontexten analysieren wir, welche Geschäftsbereiche wie angreifbar sind und entwickeln anhand von etablierten Frameworks wie DISARM und RESIST 3 erste interne Resilienzkonzepte.
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